Menschen, Gemeinden, Behörden und ihre Besitztümer
Friday, April 17th, 2009
Harry B.P. Jaeger für die Wiener Nachrichten
Die Mölker Bastei
Errichtet im Jahre 1150, benannt nach dem Stift Melk an der Donau.Der letzte Rest der Wiener Stadtmauern.Hier verbirgt sich ein endlos bürokratischer Zwiespalt. Aktuell ist die Mölker Bastei vom Verfall bedroht, da sie zum Teil im Eigentum des Stadterweiterungsfonds steht, der im österreichischen Innenministerium ressortiert, und zum Teil im Eigentum der Stadt Wien. Kompetenzstreitigkeiten verhindern seit Jahren eine Sanierung. Ob Rot, oder Schwarz …..eine taktische Verzögerung der Entscheidungswilligkeit und ergo dessen der aktiven Handlung. Hier fällt kein Wort über die Behörden, die zur Sicherheitsprüfung eingesetzt werden. Erst dann wenn eine der letzten Stadtzierden einstürzt und die darin lebenden Anrainer verschüttet werden, wird erst eine Zwanghafte Entscheidung fallen, ob der historische Rest der Stadtmauer entfernt, oder saniert wird.
Kompetenzstreitigkeiten sind in vielen Fällen ein Übel aller Katastrophen.
Foto: Blick in eine der ältesten Seitengassen hinter dem erhaltenen Juwel, dem “Dreimäderlhaus”, der Mölker Steig



