Arbeitslosigkeit steigt

Auch nach dem Ende der schweren Rezession in der Euro-Zone steigt die Arbeitslosigkeit.
Im November kletterte die Arbeitslosenquote in den 16 Euro-Ländern auf zehn Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Das ist der höchste Stand seit August 1998. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem etwas schwächeren Anstieg gerechnet. Insgesamt hatten 15,7 Millionen Männer und Frauen in der Euro-Zone keinen Arbeitsplatz – gut drei Millionen mehr als vor einem Jahr. In den 27 Staaten der Europäischen Union wuchs die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent.

Kräftig nach oben ging es in Luxemburg mit einem Wachstum von 4,2 Prozent. Das stärkste Wachstum verzeichnete jedoch Litauen: Hier stieg das Bruttoinlandsprodukt um 6,1 Prozent. Der baltische Staat setzte sich damit deutlich von seinen Nachbarn Estland und Lettland ab, wo die Wirtschaft mit drei beziehungsweise vier Prozent so stark einbrach wie in keinem anderen Land der Europäischen Union.
Auch die Arbeitslosigkeit ist in den baltischen Staaten so hoch wie kaum anderswo in der EU: In Lettland etwa war im November mehr als jeder Fünfte arbeitslos. In allen drei Staaten stieg die Zahl der Arbeitslosen binnen Jahresfrist auf mehr als das Doppelte.
Doch auch Spanien steckt noch tief in der Krise. Die Wirtschaftsleistung gab hier im Sommer um 0,3 Prozent nach, damit ist das südeuropäische Land das einzige größere Euro-Zonen-Mitglied, das immer noch in der Rezession steckt. Die Arbeitslosenquote stieg im November auf fast ein Fünftel – vor einem Jahr waren es noch sechs Prozentpunkte weniger. Besonders junge Leute sind von Arbeitslosigkeit betroffen: Fast die Hälfte der unter 25-Jährigen hatte im November keinen Job. Lediglich in Lettland war die Lage für die Jüngeren ähnlich schwierig, wo mehr als ein Drittel arbeitslos war.

Quellen: Reuters, Inopressa

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One Response to “Arbeitslosigkeit steigt”

  1. Andreas says:

    Die obige Erläuterung finde ich sehr gut und auch sehr treffend geschildert. Vorallem, daß auch so viele junge Leute ohne Arbeit sind, war ich sehr erstaunt. Junge Leute trifft dies, glaube ich besonders, aber auch ältere Menschen über 50 sind stark davon betroffen.
    Ich glaube aber, daß es gerade in dieser Situation besonders wichtig ist, den Kopf nicht hängen zu lassen, sondern aktive Jobsuche zu betreiben und verstärkt Zeit in wirkungsvolle Bewerbungsmassnahmen zu investieren. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. Und es gibt auch sehr hilfreiche Software-Programme, die einem bei der Jobsuche sehr behilflich sein können, z.B. eines hat mir besonders geholfen und zwar der sogenannte JobThinder. Dies ist ein vollautomatisches JobSuchProgramm, daß beinahe alle Aufgaben bei der Bewerbung übernimmt, von der Recherche nach allen gemeldeten offenen Stellen (natürlich auch nach allen Firmen für die Initiativbewerbung) bis zur automatischen Erstellung von Bewerbungsbriefen und nutzt auch moderne Bewerbungsformen, wie z.B. die automatische Versendung von Bewerbungsmails, und noch vieles mehr.