My sweet home Steiermark

Die Wiener Nachrichten Panorama

Ein Grazer wollte viel Geld haben
Beamte des steirischen Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung haben am vergangenen Wochenende einen 42-jährigen Erpresser bei einer vorgetäuschten Geldübergabe festgenommen. Der Grazer wollte mit als indirekte Drohungen qualifizierten E-Mails 1,3 Millionen Euro von den USA erpressen, hieß es am Montag von der Sicherheitsdirektion Steiermark.
Der 42-jährige Grazer schickte in vergangenen Woche dem FBI in New York und zwei führenden amerikanischen Zeitungen ein Mail, in dem er 300.000 Euro sofort und einen weiteren Betrag von einer Million Euro von den Vereinigten Staaten auf ein österreichisches Bankkonto forderte. Als Gegenleistung bot er eine Namensliste von 200 potenziellen Attentätern und Informationen über einen Transport von “vier schmutzigen Bomben” in die USA an. APA-25.05

Todesdrohungen in Nervenklinik

Mit Todesdrohungen per Fax hat in den vergangenen Tagen ein Unbekannter versucht, eine Patientin aus der geschlossenen Abteilung der Landesnervenklinik Sigmund Freud (LSF) in Graz freizubekommen. In den Schreiben – zuletzt gelangte eines am Samstagabend ein – drohte der Verfasser einer Ärztin sowie dem Personal: Werde seiner Aufforderung nicht entsprochen, werde es “Tote geben”. Krone-30.05

Sparbücher in Wald entdeckt

Die Großpleite rund um den südsteirischen Unternehmer Franz Zach (Zach-Parkett) nimmt immer skurrilere Züge an. Jetzt wurde ein Geldversteck mitten in einem Wald ausgebuddelt! Höchst außergewöhnlicher Inhalt einer gewöhnlichen Blechbüchse: zwei Sparbücher, auf denen etwa 100.000 Euro eingelegt waren.
Kriminalbeamte haben Zach, der sich wegen Betrugsverdachts seit Wochen in U-Haft befindet (es gilt die Unschuldsvermutung), bei Einvernahmen Hinweise auf ein höchst ungewöhnliches Depot entlockt. Mitten in einem Waldstück bei Weinburg am Saßbach, dem früheren Firmensitz, seien in einer Büchse zwei Sparbücher vergraben. Wert: stolze 100.000 Euro. Steirerkrone-28.05

Der Listerien-Skandal

Der Listerien-Skandal rund um den verseuchten Quargel-Käse der steirischen Firma Prolactal zieht immer weitere Kreise: Zusätzlich zu den Erhebungen der österreichischen Staatsanwaltschaft wird nun auch in Deutschland gegen das Unternehmen ermittelt. Außerdem drängen VKI und Arbeiterkammer zu Schadenersatzzahlungen – andernfalls könnte der Lebensmittelproduzent mit Klagen eingedeckt werden.
In den letzten Wochen war es ruhig um den Skandal geworden. Die StA Graz sei aber nach wie vor mit Erhebungen bei Prolactal im oststeirischen Hartberg beschäftigt, erklärte Bacher. Seit 26. März war ein Sachverständiger mehrmals im Betrieb und hat die Produktionskette unter die Lupe genommen. Krone – 21.05

Drei Mädchen

Sie sind erst 13 Jahre alt, aber schon kriminell. Drei Mädchen aus Liezen (Stmk.) konnten jetzt als Räuberinnen ausgeforscht werden. Das strafunmündige Trio soll Mitte März am Bahnhof eine Pensionistin (72) geprügelt und Überfallen haben. Heute -01.06

Hünd und Katzen vergiftet

Ein Unbekannter quälte zuerst die Pferde einer Familie, dann tötete er deren Hünd und Katzen.”Wer kann nur so grausam sein?”, fragen sich entsetzte Dorfbewohner. Im oststeirischen Unterlamm, gleich an der Grenze zum Bezirk Jennersdorf, schlug ein Tierhasser zu. Der brutale Täter hatte zunächst zwei Pferde einer Familie durch Stiche schwer verletzt, jetzt wurden deren Hünd und zwei Katzen getötet.
“Der Unbekannte hatte mit Nervengift präpariertes Hühnerfleisch auf dem Grundstück der Steirer als Köder ausgelegt”, bestätigt ein Veterinär. Krone-26.03

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