{"id":11217,"date":"2021-06-12T00:30:03","date_gmt":"2021-06-11T22:30:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.toktali.com\/blog\/?p=11217"},"modified":"2021-12-03T16:18:47","modified_gmt":"2021-12-03T15:18:47","slug":"aphorismen-zur-lebensweisheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/aphorismen-zur-lebensweisheit\/","title":{"rendered":"Aphorismen zur Lebensweisheit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dampfer-blog.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-11710 size-full\" src=\"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dampfer-blog.jpg\" alt=\"dampfer-blog\" width=\"720\" height=\"479\" srcset=\"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dampfer-blog.jpg 720w, https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dampfer-blog-198x132.jpg 198w, https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dampfer-blog-368x245.jpg 368w, https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/dampfer-blog-661x440.jpg 661w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Aphorismen zur Lebensweisheit von Arthur Schopenhauer &#8211; 1850\u00a0<\/strong><em>(das Exzerpt)<\/em><\/p>\n<p><strong>Von dem, was einer ist<\/strong><\/p>\n<p>Jeder steckt in seinem Bewusstsein, wie in seiner Haut, und lebt unmittelbar nur in demselben: daher ist ihm von au\u00dfen nicht sehr zu helfen.<\/p>\n<p>Denn die h\u00f6chsten, die mannigfaltigsten und die anhaltendsten Gen\u00fcsse sind die geistigen; diese aber h\u00e4ngen haupts\u00e4chlich von der geistigen Kraft ab.<\/p>\n<p>Denn was einer f\u00fcr sich selbst ist, was ihn in die Einsamkeit begleitet und was keiner ihm geben, oder nehmen kann, ist offenbar f\u00fcr ihn wesentlicher, als alles, was er besitzen, oder auch, was er in den Augen anderer sein mag.<\/p>\n<p>Immer kommt es darauf an, was einer sei und demnach an sich selber habe: denn seine Individualit\u00e4t begleitet ihn stets und \u00fcberall, und von ihr ist alles tingiert, was er erlebt. In allem und bei allem genie\u00dft er zun\u00e4chst nur sich selbst. Dies gilt schon von den physischen; wie viel mehr von den geistigen Gen\u00fcssen. Daher ist das Englische to enjoy oneself ein sehr treffender Ausdruck<\/p>\n<p>Was einer in sich ist und an sich selber hat; kurz die Pers\u00f6nlichkeit und deren Wert, ist das alleinige Unmittelbare zu seinem Gl\u00fcck und Wohlsein.<\/p>\n<p>Heiterkeit allein ist gleichsam die bare M\u00fcnze des Gl\u00fcckes und nicht wie alles andere, blo\u00df der Bankzettel; weil nur sie unmittelbar in der Gegenwart begl\u00fcckt; weshalb sie das h\u00f6chste Gut ist f\u00fcr Wesen, deren Wirklichkeit die Form einer unheilbaren Gegenwart zwischen zwei unendlichen Zeiten hat.<br \/>\nDemnach sollten wir die Erwerbung und Bef\u00f6rderung dieses Gutes jedem andern Trachten vorsetzen. Nun ist gewiss, dass zur Heiterkeit nichts weniger beitr\u00e4gt, als Reichtum, und nichts mehr, als Gesundheit. Folglich sollten wir vor allem bestrebt sein, uns den hohen Grad vollkommener Gesundheit zu erhalten, als dessen Bl\u00fcte die Heiterkeit sich einstellt.<\/p>\n<p>Die Mittel hierzu sind bekanntlich Vermeidung aller Exzesse und Ausschweifungen, aller heftigen und unangenehmen Gem\u00fctsbewegungen, auch aller zu gro\u00dfen oder zu anhaltenden Geistesanstrengung, t\u00e4glich wenigstens zwei Stunden rascher Bewegung in freier Luft, viel kaltes Baden und \u00e4hnliche di\u00e4tetische Ma\u00dfregeln.<\/p>\n<p>Ohne t\u00e4gliche geh\u00f6rige Bewegung kann man nicht gesund bleiben: alle Lebensprozesse erfordern, um geh\u00f6rig vollzogen zu werden, Bewegung sowohl der Teile, darin sie vorgehen, als des Ganzen.<\/p>\n<p>Daher sagt Aristoteles mit Recht: Das Leben besteht in der Bewegung. Das Leben besteht in der Bewegung und hat sein Wesen in ihr. Im ganzen Innern des Organismus herrscht unaufh\u00f6rliche, rasche Bewegung: das Herz, in seiner komplizierten doppelten Systole und Diastole, schl\u00e4gt heftig und unermu\u0308tlich; mit 28 seiner Schl\u00e4ge hat es die, gesamte Blutmasse durch den ganzen gro\u00dfen und kleinen Kreislauf hindurch getrieben; die Lunge pumpt ohne Unterlass wie eine Dampfmaschine; die Ged\u00e4rme winden sich stets im motus peristalticus; alle Dr\u00fcsen saugen und secerniren best\u00e4ndig, selbst das Gehirn hat eine doppelte Bewegung mit jedem Pulsschlag und jedem Atemzug.<\/p>\n<p>Wenn nun hierbei, wie es bei der ganz und gar sitzenden Lebensweise unz\u00e4hliger Menschen der Fall ist, die \u00e4u\u00dfere Bewegung so gut wie ganz fehlt, so entsteht ein schreiendes und verderbliches Missverh\u00e4ltnis zwischen der \u00e4u\u00dferen Ruhe und dem inneren Tumult. Denn sogar will die best\u00e4ndige innere Bewegung durch die \u00e4u\u00dfere etwas unterst\u00fctzt sein: jenes Missverh\u00e4ltnis aber wird dem analog, wenn, infolge irgend eines Affekts, es in unserm Innern kocht, wir aber nach au\u00dfen nichts davon sehen lassen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt aber beruhen 9\/10 unseres Gl\u00fcckes allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des Genusses: hingegen ist ohne sie kein \u00e4u\u00dferes Gut, welcher Art es auch sei, genie\u00dfbar, und selbst die u\u0308brigen subjektiven G\u00fcter, die Eigenschaften des Geistes, Gem\u00fctes, Temperaments, werden durch Kr\u00e4nklichkeit herabgestimmt und sehr verk\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Demnach geschieht es nicht ohne Grund, dass man, vor allen Dingen, sich gegenw\u00e4rtig nach dem Gesundheitszust\u00e4nde befragt und einander sich wohlzubefinden w\u00fcnscht; denn wirklich ist dieses bei weitem die Hauptsache zum menschlichen Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Der geistreiche Mensch wird vor allem nach Schmerzlosigkeit, Ungehudeltsein, Ruhe und Mu\u00dfe streben, folglich ein stilles, auch subjektiv, der einen Quelle der Leiden des bescheidenes, aber m\u00f6glichst unangefochtenes Leben suchen und demgem\u00e4\u00df, nach einiger Bekanntschaft mit den sogenannten Menschen die Zur\u00fcckgezogenheit und, bei gro\u00dfem Geiste, sogar die Einsamkeit w\u00e4hlen. Denn je mehr einer an sich selbst hat, desto weniger bedarf er von au\u00dfen und desto weniger auch k\u00f6nnen die \u00dcbrigen ihm sein. Darum f\u00fchrt die Eminenz des Geistes zur Ungeselligkeit.<\/p>\n<p>Denn in der Einsamkeit, als wo jeder auf sich selbst zur\u00fcckgewiesen ist, da zeigt sich, was er an sich selber hat: da seufzt der Tropf im Purpur unter der unabwa\u0308lzbaren Last seiner armseligen Individualit\u00e4t; w\u00e4hrend der Hochbegabte die \u00f6deste Umgebung mit seinen Gedanken bev\u00f6lkert und belebt. Daher ist sehr wahr, was Seneka sagt: Jede Dummheit leidet am Ekel vor sich selbst.<\/p>\n<p>Demgema\u0308\u00df wird man, im Ganzen, finden, dass jeder in dem Ma\u00dfe gesellig ist, wie er geistig arm und \u00fcberhaupt gemein ist. Denn man hat in der Welt nicht viel mehr, als die Wahl zwischen Einsamkeit und Gemeinheit.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst erfordert jede Gesellschaft notwendig eine gegenseitige Akkommodation und Temperatur; daher wird sie, je gro\u00dfer, desto fader. Ganz er selbst sein darf jeder nur so lange er allein ist: wer also nicht die Einsamkeit liebt, der liebt auch nicht die Freiheit: denn nur wenn man allein ist, ist man frei: Zwang ist der unzertrennliche Gef\u00e4hrte jeder Gesellschaft, und jede fordert Opfer, die umso schwerer fallen, je bedeutender die eigene Individualit\u00e4t ist. Demgem\u00e4\u00df wird jeder in genauer Proportion zum Werte seines eigenen Selbst die Einsamkeit fliehen, ertragen, oder lieben. Denn in ihr f\u00fchlt der J\u00e4mmerliche seine ganze J\u00e4mmerlichkeit, der gro\u00dfe Geist seine ganze Gr\u00f6\u00dfe, kurz, jeder sich, als was er ist. Ferner, je h\u00f6her einer auf der Rangliste der Natur steht, desto einsamer steht er, und zwar wesentlich und unvermeidlich.<\/p>\n<p>Der normale Mensch hingegen ist, hinsichtlich des Genusses seines Lebens, auf Dinge au\u00dfer ihm gewiesen, auf den Besitz, den Rang, auf Weib und Kinder, Freunde, Gesellschaft usw., auf diese st\u00fctzt sich sein Lebensgl\u00fcck: darum f\u00e4llt es dahin, wenn er sie verliert, oder er sich in ihnen get\u00e4uscht sah. Dies Verh\u00e4ltnis auszudr\u00fccken, k\u00f6nnen wir sagen, dass sein Schwerpunkt au\u00dfer ihm f\u00e4llt. Eben deshalb hat er auch stets wechselnde W\u00fcnsche und Grillen.<\/p>\n<p>Ein solcher innerlich Reicher bedarf von au\u00dfen nichts weiter, als eines negativen Geschenks, n\u00e4mlich freier Mu\u00dfe, um seine geistigen F\u00e4higkeiten ausbilden und entwickeln und seinen inneren Reichtum genie\u00dfen zu k\u00f6nnen, also eigentlich um der Erlaubnis, sein ganzes Leben hindurch, jeden Tag und jede Stunde, ganz er selbst sein zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Demgema\u0308\u00df sehen wir die gro\u00dfen Geister aller Zeiten auf freie M\u00fcsse den allerho\u0308chsten Wert legen. Denn die freie Mu\u00dfe eines jeden ist so viel wert, wie er selbst noch ist. Aristoteles sagte, die Gl\u00fcckseligkeit des Menschen scheine in seiner Mu\u00dfe zu liegen, und Diogenes berichtet, Sokrates habe die Mu\u00dfe als den sch\u00f6nsten Besitz gepriesen.<\/p>\n<p>Demnach wird eine richtige Absch\u00e4tzung des Wertes dessen, was man in und f\u00fcr sich selbst ist, gegen das, was man blo\u00df in den Augen anderer ist, zu unserm Gl\u00fccke viel beitragen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist ja, was in einem fremden Bewusstsein vorgeht, als solches, f\u00fcr uns gleichg\u00fcltig, und auch wir werden allm\u00e4hlich gleichg\u00fcltig dagegen werden, wenn wir von der Oberfl\u00e4chlichkeit und Futilita\u0308t der Gedanken, von der Beschra\u0308nktheit der Begriffe, von der Kleinlichkeit der Gesinnung, von der Verkehrtheit der Meinungen und von der Anzahl der Irrt\u00fcmer in den allermeisten K\u00f6pfen eine hinl\u00e4ngliche Kenntnis erlangen und dazu aus eigener Erfahrung lernen, mit welcher Geringsch\u00e4tzung eigentlich von jedem geredet wird, sobald man ihn nicht zu f\u00fcrchten hat oder glaubt, es komme ihm nicht zu Ohren. Wir werden dann einsehen, dass wer auf die Meinung der Menschen einen gro\u00dfen Wert legt, ihnen zu viel Ehre erzeigt.<\/p>\n<p>Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verr\u00e4t in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein k\u00f6nnte, indem er sonst nicht zu dem greifen w\u00fcrde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende pers\u00f6nliche Vorz\u00fcge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie best\u00e4ndig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erb\u00e4rmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein k\u00f6nnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angeh\u00f6rt, stolz zu sein: hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen zu verteidigen.<\/p>\n<p>Als die oberste Regel aller Lebensweisheit sehe ich einen Satz an, den Aristoteles beil\u00e4ufig ausgesprochen hat: \u201cNicht dem Vergn\u00fcgen, der Schmerzlosigkeit geht der Vern\u00fcnftige nach\u201c; oder: \u201eDer Vern\u00fcnftige geht auf Schmerzlosigkeit; nicht auf Genuss aus\u201d. Die Wahrheit desselben beruht darauf, dass aller Genuss und alles Gl\u00fcck negativer, hingegen der Schmerz positiver Natur ist.<\/p>\n<p>Allerdings ist das Leben nicht eigentlich da, um genossen, sondern um \u00fcberstanden, abgetan zu werden; dies bezeichnen auch die deutschen Ausdr\u00fccke \u00bbman muss suchen durchzukommen\u00ab, \u00bber wird schon durch die Welt kommen\u00ab. Ja es ist ein Trost im Alter, dass man die Arbeit des Lebens hinter sich hat. Demnach nun hat das gl\u00fccklichste Loos der, welcher sein Leben ohne \u00fcbergro\u00dfe Schmerzen, sowohl geistige, als k\u00f6rperliche, hinbringt; nicht aber der, dem die lebhaftesten Freuden oder die gr\u00f6\u00dften Gen\u00fcsse zuteil geworden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir n\u00e4mlich von Leiden frei sind, spiegeln unruhige W\u00fcnsche uns die Chim\u00e4ren eines Gl\u00fcckes vor, das gar nicht existiert, und verleiten uns sie zu verfolgen: dadurch bringen wir den Schmerz, der unleugbar real ist, auf uns herab. Dann jammern wir \u00fcber den verlorenen schmerzlosen Zustand, der wie ein verscherztes Paradies hinter uns liegt.<\/p>\n<p>Goethes so beliebtes Lied: \u00bbich hab mein&#8217; Sach auf nichts gestellt\u00ab, besagt eigentlich, dass erst nachdem der Mensch aus allen m\u00f6glichen Anspr\u00fcchen herausgetrieben und auf das nackte, halbe Dasein zur\u00fcckgewiesen ist, er derjenigen Geistesruhe teilhaftig wird, welche die Grundlage des menschlichen Gl\u00fcckes ausmacht, indem sie n\u00f6tig ist, um die Gegenwart, und somit das ganze Leben, genie\u00dfbar zu finden.<\/p>\n<p>Zu eben diesem Zwecke sollten wir stets eingedenk sein, dass der heutige Tag nur einmal kommt und nimmer wieder. Aber wir w\u00e4hnen, er komme morgen wieder: morgen ist jedoch ein anderer Tag, der auch nur einmal kommt. Wir aber vergessen, dass jeder Tag ein integrierender und daher unersetzlicher Teil des Lebens ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder steckt in seinem Bewusstsein, wie in seiner Haut, und lebt unmittelbar nur in demselben: daher ist ihm von au\u00dfen nicht sehr zu helfen.<\/p>\n<p>Denn die h\u00f6chsten, die mannigfaltigsten und die anhaltendsten Gen\u00fcsse sind die geistigen; diese aber h\u00e4ngen haupts\u00e4chlich von der geistigen Kraft ab.<\/p>\n<p>Denn was einer f\u00fcr sich selbst ist, was ihn in die Einsamkeit begleitet und was keiner ihm geben, oder nehmen kann, ist offenbar f\u00fcr ihn wesentlicher, als alles, was er besitzen, oder auch, was er in den Augen anderer sein mag.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":11710,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1201,1288,659,709],"tags":[217,249],"class_list":["post-11217","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bewusstsein","category-bild","category-deutsch","category-gesundheit","tag-health","tag-life-philosophy"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11217"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11217\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11710"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.toktali.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}