Glaubwürdigkeit

Ernest Kaltenegger, der ehemalige Wohnbaustadtrat aus Graz, will nach seinem jahrzehntelangen Einsatz auf Seiten der Mieter und Mieterinnen, auch bei dieser NRW 2017 einen Beitrag für eine soziale Alternative leisten. Er kandidiert auf dem symbolischen letzten Platz der KPÖ PLUS – Bundesliste.

Kaltenegger: Ich kandidiere ja an 254. Stelle – bei einem Nationalrat mit 183 Abgeordneten ist es also mehr als unwahrscheinlich, dass ich einziehe. Wenn doch, dann kann die Umgestaltung der Gesellschaft tatsächlich nicht mehr weit sein. (Lacht) Aber jetzt im Ernst: Ich bin einfach der Meinung, dass es endlich wieder eine linke Alternative zum politischen Einheitsbrei geben muss. Vor Wahlen sind ja immer alle möglichen Kräfte gegen die Diktatur der Märkte und die Kapitalisten, die immer mehr wollen. Ist die Wahl erst vorüber, hat man sich mit denen, die man davor kritisiert hat, sehr schnell wieder arrangiert.
Jemanden zu wählen, um hinterher bitter enttäuscht zu sein – das wäre eine verlorene Stimme. So gesehen waren die Stimmen für die Freiheitlichen verloren, die in der Regierung mit Wolfgang Schüssel eine brutale Sparpolitik auf dem Rücken der arbeitenden Menschen betrieben habe. Und es waren die Stimmen verloren, die man der SPÖ in der Hoffnung gegeben hat, die Partei würde auch nur einmal ihre Wahlversprechen einhalten. Unter diesem Gesichtspunkt ist eine Stimme für die KPÖ unter Garantie nicht verloren. Die KPÖ hält nämlich auch nach der Wahl, was sie davor verspricht.
Quelle: KPÖ Plus

Marxistische, sozialistische und liberale Kritikansätze aus Wikipedia
Die Kritik an den real existierenden Systemen mit kommunistischem Anspruch setzt an mehreren Aspekten an:
1.Fehlende Basisdemokratie.
2.Bürokratie.
3.Berechnungsproblem: Die Verteilung von Leistungen und Gütern sei ohne eine freie Preisbildung kaum sinnvoll möglich, da sie keine Berechnungsbasis habe und unmöglich die Interessen aller Individuen sinnvoll miteinander koordinieren und gegeneinander aufwiegen kann.
4.Zentralismus.
5.Ideologische Manipulation. Stalins und Maos „Marxismus-Leninismus“ sei ein Bruch mit den ursprünglichen Ideen von Marx, Engels und Lenin
6.Totalitarismus.
7.Imperialismus.

LINKE IDEOLOGIE

Die linke Utopie st eine Ideologie, die auf der Idee der Gleichheit basiert. Vom linken Standpunkt ist jedes gesellschaftliche Machtungleichgewicht negativ zu bewerten und muss überwunden werden: zwischen Reich und Arm, Staat und Gesellschaft, Industriestaaten und Entwicklungsländern, Mehrheit und Minderheiten.

Wenn man als Linker also wahrnimmt, dass es Machtungleichgewichte in der Gesellschaft gibt, Schwächere und Stärkere, Reichere und Ärmere, Mächtigere und weniger Mächtige, dann wird dies an der Utopie der Gleichheit gemessen und darin ein “Unrecht” gegenüber den Ärmeren, Schwächeren und weniger Mächtigen gesehen.

Die linke Sprache spricht in einem solchen Fall von “Benachteiligten”. Das Wort “benachteiligt” ist ein Partizip. Allein diese Wortwahl impliziert also bereits, dass es dort, wo es einen “Benachteiligten” gibt, einen ihn “Benachteiligenden” geben muss, also einen, der dem “Benachteiligten” ein Unrecht allein dadurch antut, dass er eben stärker, reicher, oder mächtiger ist, und der linke Reflex lautet dann, automatisch die Partei des so genannten Benachteiligten zu ergreifen.

Für die Linken ist der Stärkere automatisch im Unrecht.

Denn im Grunde hat ja jeder Mensch das Bedürfnis, ein guter Mensch zu sein. Nur weiß jeder Rechte, jeder Konservative, jeder Christ, dass Gutsein ziemlich anstrengend ist. Es erfordert einen ständigen Kampf, ein ständige Über¬sich¬hinaus¬wachsen, eine ständige Selbstprüfung.

Das alles kann man sich ersparen, wenn man links ist. Wenn man links ist, kann man glauben, man sei ein guter Mensch, wenn man diese oder jene politische Ansicht hat, das heißt, wenn man eine linke Ideologie vertritt, weil diese Ideologie ja mit dem Anspruch auftritt, das schlechthin Gute zu wollen.

Das Gutmenschentum ist letztlich ein schmutziges Geschäft. Es ist Betrug: Die Ware, die die Linken anbieten, ist das Gefühl, ein guter Mensch zu sein. Und sie bringen sie dadurch an den Mann, dass sie einen scheinbar, aber eben nur scheinbar, ganz geringen Preis fordern, einen scheinbar viel geringeren Preis, als die Kirche jemals verlangen könnte.

Das Abkommen lautet: Du glaubst unseren Stuss, und verteufelst alle anderen als “böse”; und im Gegenzug erkennen wir Dich als guten Menschen an.

Der Linke glaubt, es sei irgendwie “böse”, bestimmte Tatsachen anzuerkennen, oder bestimmte Interessen zu haben. Solche Leute sind manipulierbar. Man muss ihnen nur einreden, irgendetwas sei rassistisch, dazu braucht man nicht einmal Argumente, die bloße Behauptung genügt schon.

Da Argumente keine Rolle spielen, schielt jeder nach dem anderen, hat jeder Angst davor, an den Rand der Herde zu geraten. Die linksindoktrinierte Masse bildet den perfekten Mob.

Aus Wikkimannia.org

Kommunismus-Witze

Welche politische Gesinnung hatten Adam und Eva?
Sie waren die ersten Kommunisten im realen Sozialismus. – Wer sonst könnte ein Leben ohne Kleidung, ohne eigene Wohnung und ohne eine funktionierende Infrastruktur für einen paradiesischen Zustand halten?

Was passiert, wenn in der Wüste der Sozialismus eingeführt wird?
10 Jahre nichts. Dann wird der Sand knapp.

Im Leninjahr wurden die Direktoren der drei Moskauer Uhrenfabriken in den Kreml bestellt.
Der Erste berichtet: “Wir bauen jetzt eine Kuckucksuhr, da kommt jede Stunde der Kuckuck raus und ruft: Lenin, Lenin, Lenin.”
Sagt der Zweite: “Das ist ja noch gar nichts. Aus unserer Uhr kommt der Kuckuck und ruft: Hoch lebe Lenin! Hoch lebe Lenin!”
“Na ja”, sagt der dritte, “wir sind da etwas andere Wege gegangen. Bei uns kommt Lenin raus und ruft: Kuckuck, Kuckuck …”

Familie Huber hat einen Papagei, der immer „Die blöden Saukommunisten! Die proletarischen Schweine! Nieder mit der SED!“ krächzt. Eines Tages kommt eine SED-Lokalgrösse die Wohnung der Familie besuchen. Die Hausfrau putzt die Wohnung blitzblank, aber was tut man mit dem Papagei. Der landet im Tiefkühler. Der SED-Mann kommt, begutachtet die Wohnung, lobt die Familie und geht. Drei Stunden danach denkt die Hausfrau an den Papagei, nimmt ihn aus dem Tiefkühler. Da krächzt er nur noch „Liebe Kommunisten! Nieder mit dem Kapitalismus!“ etc und die Hausfrau fragt ihn, weshalb er sich so geändert hat:
„4 Stunden Sibirien sind genug!“

Sozialismus. Du besitzt zwei Kühe. Eine Kuh musst du deinem Nachbarn abgeben.

Kommunismus. Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und verkauft dir die Milch.

Nationalsozialismus. Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und erschießt dich.

EU-Bürokratismus. Du besitzt zwei Kühe. Die Regierung nimmt dir beide weg und schlachtet eine Kuh ab. Die andere wird gemolken und die Milch vernichtet.

In Sibirien sitzen drei Gefangene beieinander. Sie sprechen über die Gründe für ihre Deportation. „Ich bin hier, weil ich immer fünf Minuten zu spät in die Fabrik gekommen bin. Man hat mir Sabotage vorgeworfen“, sagt der erste. „Das ist ja merkwürdig“, sagt der zweite. „Ich bin hier, weil ich immer fünf Minuten zu früh dagewesen bin. Sie haben mich wegen Spionage verurteilt.“ „Ach ja?“ fragt der dritte überrascht. „Ich bin hier, weil ich jeden Tag pünktlich war. Da haben sie herausgefunden, dass ich eine Uhr aus dem Westen hatte.“

“Wie beschreiben man einen Kommunist? Gut, es ist jemand der Marx und Lenin liest. Und wie beschreibt man einen Anti-Kommunist? Das ist jemand der Marx und Lenin verstanden hat.”

Galina Toktalieva

Kyrgyzstan-born author residing in Graz, Austria

You may also like...